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Prof. Dr. Prutsch und Dr. Lessmann diskutieren die aktuellen politischen Entwicklungen in Lateinamerika.

 

Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

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Zeitenwende in Lateinamerika: Vom Links- zum Rechtspopulismus

Podiumsdiskussion / Eintritt frei / Anmeldung erbeten

Während der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts sahen sich einige lateinamerikanische Länder als sozial gerechterer Gegenentwurf zum exploitativen Kapitalismus des globalen Nordens. In Venezuela versprach Hugo Chavez einen Sozialismus für das 21. Jahrhundert, die Regierung Morales in Bolivien sowie die Regierung Correa in Ecuador versprachen eine linksgerichtete Politik der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. Auch in dem wirtschaftlich starken Brasilien standen linke progressiv ausgerichtete Regierungen für eine Politik, die den ärmeren Bevölkerungsschichten zu Gute kommen sollte. 

 

Das Narrativ einer lateinamerikanischen Alternative liegt nun in Trümmern. Einige der genannten Regierungen, insbesondere Venezuela, offenbaren ein massives Demokratiedefizit, unter dem die Bevölkerung der Länder zu leiden hat. In Brasilien wiederum wurde die linke Politik zunächst von dem radikalen Rechtspopulismus Bolsonaros abgelöst. 

 

In dieser Podiumsdiskussion analysieren Prof. Dr. Ursula Prutsch, LMU München, und Dr. Robert Lessmann, Universität zu Köln, die aktuellen politischen Entwicklungen in Lateinamerika. Unter anderem wird der Frage nachgegangen, woran die linke Politik gescheitert ist, und warum die rechte Polemik eines Bolsonaro verfangen konnte.

 

 

Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus

Ansprechpartner: Dr. Markus Faltermeier

 

 

(Foto: ©Anton Balazh, fotolia.com)

 

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