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Prof. i.R. Dr. Gerhard Trommer spricht über das Wildnis-Großschutzgebiet Gila Wilderness in New Mexico. 

Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

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Wilderness – eine amerikanische Denkfigur

Vortrag mit Diskussion / Eintritt frei / Anmeldung erbeten unter reservierung@amerikahaus.de

Mit der Gila Wilderness in New Mexico wurde 1924 das weltweit erste ausgewiesene Wildnis-Großschutzgebiet initiiert. Mittlerweile gibt es im US „National Wilderness Preservation System“ 803 ausgewiesene Wilderness Areas, die zusammen 468 000 km² umfassen und fast fünf Prozent der Landesfläche der USA ausmachen. Warum sich nordamerikanische Wildnisgebiete zunächst in deutlicher Distanz zu den National Parks entwickelten bevor sie auch dort grundlegende Schutzbedeutung erlangten und wie sich US-amerikanische Wilderness Areas von europäischen Wildnisgebieten unterscheiden wird am Beispiel der Gila Wilderness erörtert und durch weitere Erfahrungen ergänzt.

 

Prof. i.R. Dr. Gerhard Trommer lehrte Didaktik der Biologie an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört seit 1983 Wildnis. Von ihm verfasste Bücher sind u.a. Naturwahrnehmen mit der Rucksackschule (1991) Wildnis – die pädagogische Herausforderung (1992), Schön wild! Warum wir und unsere Kinder Natur und Wildnis brauchen (2012) sowie Niemandland – leibhaftig, einsam, fern und wild – Naturerfahrung zwischen Metropole und Wildnis (2019).

 

Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus in Kooperation mit dem Deutschen Jagd- und Fischereimuseum, dem Bayerischen Jagdverband, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt am Main (ZGF)

 

Ansprechpartner: Dominik Raabe

 

 

Bitte beachten Sie, dass bei unseren Veranstaltungen fotografiert und/oder gefilmt und ausgewähltes Bildmaterial im Internet, in der Presse oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird.

(Foto: © Gerhard Trommer, mit freundlicher Genehmigung der Aldo Leopold Foundation)