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Ein lyrisch-musikalisches Portrait der Dichterin Mascha Kaléko. 

 

Eintritt: 10€, ermäßigt: 8€

Anmeldung erbeten.

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Mascha Kaléko: sie sprechen von mir nur leise.

Lesung und Musik / Anmeldung erbeten / Eintritt: 10€, ermäßigt: 8€

Mit ihrem lyrisch-musikalischen Portrait der Dichterin Mascha Kaléko haben Paula Quast und Henry Altmann ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Sprache und Musik verschränken sich ineinander, wechseln einander ab. Das Programm gewinnt so eine ganz eigene Dramaturgie und Dynamik.

 

Die Schauspielerin Paula Quast spricht die Gedichte von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich, und doch ist sie so präsent, dass sie und die Dichterin im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

 

Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische lebensbejahende Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste.

Mascha Kaléko, geboren 1907 in Galizien im heutigen Polen, war eine jüdische Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit. Sie emigrierte 1938 in die USA und veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände. Sie starb 1975 in Zürich.

 

 

Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Stiftung Bayerisches Amerikahaus

 

Ansprechpartner: Dominik Raabe 

 

 

(Photo: Mascha Kaléko ©Deutsches Literaturarchiv Marbach)

 

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