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Dr. Christina Pinsdorf spricht über Aldo Leopold und die Philosophie der Wildnis.

 

Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

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Eine Philosophie der Wildnis

Vortrag mit Diskussion / Eintritt frei / Anmeldung erbeten unter reservierung@amerikahaus.de

Aldo Leopold, amerikanischer Forstwissenschaftler, Wildbiologe und Schriftsteller, gilt international als Pionier des ökologischen Denkens. In seiner Landethik machte er erstmals deutlich, dass Landnutzungen nicht per se in einem moralischen Vakuum stattfinden. Er war überzeugt, dass der direkte Kontakt mit ursprünglicher Natur und insbesondere mit Wildnis, entscheidend ist für unsere Fähigkeit, ethische Frage- und Problemstellungen als über unser Eigeninteresse hinausreichend zu begreifen. Damit setzte er neue Standards, die im Amerika der 1970er Jahre zu einem ersten ökologischen Umdenken führten. Doch wie tragfähig ist das der Landethik zugrundeliegende Naturverständnis für aktuelle Herausforderungen im menschendominierten Zeitalter, dem Anthropozän? Und wie könnte ein Mensch-Natur-Verhältnis bestimmt werden, das die Zukunft der Erde auf eine ethisch angemessene Art und Weise gestaltet?

 

Dr. Christina Pinsdorf forscht am Institut für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn und lehrt dort u.a. Natur- und Umweltethik. Ihr Habilitationsprojekt trägt den Titel Philosophie der Wildnis.

Der Vortrag ergänzt die aktuelle Ausstellung Entdeckung der Wildnis – Aldo Leopold und die Folgen im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum.

 

Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus in Kooperation mit dem Deutschen Jagd- und Fischereimuseum, dem Bayerischen Jagdverband, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF).

 

Ansprechpartner: Dominik Raabe

 

Bitte beachten Sie, dass bei unseren Veranstaltungen fotografiert und/oder gefilmt und ausgewähltes Bildmaterial im Internet, in der Presse oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird.

 

Foto: Christina Pinsdorf © Christina Pinsdorf