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Journalist Matthias Kolb berichtet von seinen Eindrücken aus Kanada und gibt eine Einschätzung, ob es wirklich das bessere Amerika sei.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

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Eindrücke aus Kanada, wo alles besser ist als in den USA?

Vortrag / Eintritt frei / Anmeldung erbeten

 

Insbesondere in den Monaten nach dem Wahlsieg von Donald Trump präsentierte sich Kanada als das bessere oder sympathischere Amerika – zumindest für viele Europäer. Premierminister Justin Trudeau wurde verehrt wie vor ihm nur Barack Obama. Mit einem weltoffenen, liberalen Profil, einem mutmaßlich besseren System der sozialen Vorsorge, einem Konsens in Migrationsfragen und einer nachhaltigeren Klimapolitik schien und scheint Kanada Europa zumindest emotional näher zu stehen als die USA. Aber ist Kanada wirklich immun gegen Engstirnigkeit und Fremdenfeindlichkeit?

Der Wahlsieg des Populisten Doug Ford (Spitzname „Mini Trump“) im bevölkerungsreichsten Staat Ontario und die schwierige Aufarbeitung der eigenen Geschichte im Umgang mit den First Nations werfen hier Fragen auf.

Matthias Kolb, seit November EU-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Brüssel, beobachtete im Sommer 2018 in einem mehrmonatigen Fellowship in der Redaktion von Globe and Mail in Toronto sowohl die politischen als auch die gesellschaftlichen Stimmungen in Kanada und das komplexe Verhältnis zum großen Nachbarn USA, die er als früherer USA-Korrespondent gut kennt. In seinem Vortrag berichtet er über seine Eindrücke und diskutiert mit dem Publikum.

 

Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus

Ansprechpartner: Dr. Markus Faltermeier


(Foto: Matthias Kolb ©privat)

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