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Die Entstehung von (Natur-)Wissenschaft und Wissen aus der Perspektive der Verflechtungsgeschichte seit dem 19. Jahrhundert.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

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Bayern und Brasilien

Vortrag / Eintritt frei / Anmeldung erbeten

Den Ausgangspunkt dieses Vortrags bildet die bayerische Expedition nach Brasilien unter der Leitung von Johann Baptist von Spix und Carl Friedrich Philipp Martius, 1817-1820. Dabei soll neben den(natur-) wissenschaftlichen Forschungsaktivitäten der beiden Forscher auch ihre sozio-kulturelle Dimension im Fokus der Untersuchung stehen. Insbesondere gilt es, die teils bereits zuvor bestehenden, teils auf der Reise sowie darüber hinaus mit längerfristiger Perspektive gebildeten Netzwerke von Wissenschaftlern sowohl in Brasilien als auch in Bayern, Deutschland und Europa zu rekonstruieren. Darüber hinaus  sollen auf den während der Expedition gesammelten und nach Bayern gebrachten Objekte, die später den Grundstock des Völkerkundemuseums sowie der Zoologischen und Biologischen Staatssammlungen in München bildeten, einen Schwerpunkt der Betrachtung liegen.

 

Thomas Fischer ist Professor für Geschichte Lateinamerikas an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Global History und der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte. Fischer ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung.

 

 

Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus


Ansprechpartner: Dominik Raabe

 

(Bild: ©Fischer - Farbkupferstich nach Pöppig)

 

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