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Dieses Autorinnengespräch wird vorab aufgezeichnet und auf unserem YouTube-Kanal ausgestrahlt:

https://youtu.be/rN8QiIs0Y_4

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Prof. Dr. Heike Paul: Amerikanischer Staatsbürgersentimentalismus

Autorinnengespräch via YouTube

Wichtiger Hinweis: Das Autorinnengespräch wird vorab aufgezeichnet und auf YouTube ausgestrahlt, hierfür ist keine Anmeldung erforderlich: https://youtu.be/rN8QiIs0Y_4

 

Zwischen Nationalismus und Patriotismus, Einheit und Spaltung. Was bedeutet der amerikanische Staatsbürgersentimentalismus für den gesellschaftlichen und nationalen Zusammenhalt der USA?

Das Sentimentale in der amerikanischen politischen Kultur mag konjunkturellen Schwankungen unterliegen, ist aber seit der Gründung der USA ein fest etabliertes Muster zur Erzeugung von öffentlichem Gefühl und Gemeinschaft. Dabei war das verstärkte Auftreten des Sentimentalen in der US-amerikanischen Geschichte stets ein Symptom für politische Krisen und damit einhergehende Krisen der politischen Kommunikation. Dennoch hat sich der Staatsbürgersentimentalismus für amerikanische Staatslenker und Protestbewegungen gleichermaßen bewährt. Die Präsidentschaft Donald Trumps stellt eine eklatante Abkehr von den Konventionen des Staatsbürgersentimentalismus dar. Trump hat immer wieder bewiesen, dass ihm Zeichen der Empathie, des Mitleids, der Trauer fremd sind. Zahlreiche Beispiele zeigen jedoch, dass Amerikanerinnen und Amerikaner in ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement den Staatsbürgersentimentalismus in öffentlichen Artikulationen von Trauer, Mitleid und Sorge weiterhin bemühen. Nicht erst seit dem letzten Wahlkampf ist allerdings überdeutlich, dass Mitgefühl und affektive Identifikation nicht mehr hinreichend sind, um die tiefgreifenden gesellschaftlichen Polarisierungen im Land zu überbrücken.

 

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Hochgeschwender spricht Prof. Dr. Heike Paul, Direktorin der Bayerischen Amerika-Akademie, über ihr neues Buch  Amerikanischer Staatsbürgersentimentalismus: Zur Lage der politischen Kultur der USA, erschienen im Wallstein Verlag.

 

Prof. Dr. Heike Paul ist seit 2004 Inhaberin des Lehrstuhls für Amerikanistik, insbesondere nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft, an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen und zählt zu den renommiertesten Vertreter*innen der Amerikanistik in Deutschland. Seit 2007 ist sie Mitglied des Vorstands und seit Sommer 2017 Direktorin unserer Bayerischen Amerika-Akademie.

 

Prof. Dr. Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

 

Veranstalter: Bayerische Amerika-Akademie

 

Kontakt: Dr. Margaretha Schweiger-Wilhelm

 

(Foto: Heike Paul und Michael Hochgeschwender © Bayerische Amerika-Akademie)

 

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