2016-12_amerikahaus_ausstellung__american_realities__-_photography_by_joakim_eskildsen_-__c_joakim_eskildsen.jpg

-

2010 erreichte die Anzahl der US-Amerikaner, die unter der Armutsgrenze leben müssen, ihren Höhepunkt. Der dänische Fotograf Joakim Eskildsen hat diese Menschen in seiner Serie "American Realities" mit der Kamera eingefangen.

American Realities - Photography by Joakim Eskildsen

Ausstellung / Eintritt frei

 

Über 45 Millionen Menschen sind in den USA von Armut betroffen – eine heterogene Bevölkerungsgruppe von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Ethnie. Manche sind erst vor Kurzem verarmt, gehörten vorher sogar zur amerikanischen Mittelschicht, wieder andere kommen als Einwanderer aus einfachen Verhältnissen und träumen von ihrer großen Chance auf wirtschaftlichen Erfolg. Oft sind sie gefangen in einer Spirale aus Schulden, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder Arbeitslosigkeit.


Das renommierte TIME Magazine beauftragte 2011 den dänischen Fotografen Joakim Eskildsen die Auswirkungen der sozialen und finanziellen Krise und die damit verbundenen Schicksale mit seiner Kamera einzufangen.

Eskildsen reiste gemeinsam mit der Journalistin Natasha del Toro zu den statistisch gesehen ärmsten Orten in New York, Kalifornien, Louisiana, South Dakota und Georgia. Über sieben Monate lang begleiteten sie die Leben derjenigen, die mit dem Wenigsten auskommen müssen. Die Menschen, die Eskildsen porträtiert – Menschen, die ihre Häuser und Jobs verloren haben, Menschen, die oft unter ungesunden Bedingungen leben und versuchen, irgendwie über die Runden zu kommen – bleiben meist verborgen in einer Gesellschaft, in der der Mythos des „American Dream“ immer noch fortbesteht.


Seine Fotografien stellen den amerikanischen Traum in Frage – einen Traum, der für viele unerfüllt bleiben wird. Mit American Realities entblößt Eskildsen diese Utopie und offenbart eine amerikanische Wirklichkeit, die gerne übersehen wird, für viele aber eine mit Würde getragene Normalität darstellt.

Der Fotograf Joakim Eskildsen wurde 1971 in Kopenhagen geboren. Nach seiner Ausbildung beim dänischen Hoffotografen Rigmor Mydtskov absolvierte er sein Masterstudium der Fotografie an der School of Arts, Design and Architecture in Helsinki. Der Bildband zu seiner Serie American Realities ist im Steidl Verlag erschienen.


Vernissage

Freitag, 2. Dezember 2016, 19 Uhr - Der Künstler wird zur Vernissage anwesend sein.



Ausstellungsdauer
Montag, 5. Dezember 2016 bis Freitag, 10. Februar 2017

 

Veranstalter:
Stiftung Bayerisches Amerikahaus
Mit freundlicher Unterstützung der Gallery Taik Persons und des Amerika Haus Vereins 

 

 

(Picture: ©Joakim Eskildsen)

 

Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten ist die Verbindung zu Google Maps blockiert worden.


Klicken Sie auf Karte laden, um die Blockierung zu Google Maps aufzuheben.
Durch das Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzbestimmungen von Google Maps.
Mehr Informationen zum Datenschutz von Google Maps finden Sie hier Google - Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen.

Karte laden