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Supreme Court: "Barrett kann ihre Positionen auch noch ändern"

Nach dem Tod der liberalen Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg beschäftigt die Amerikaner*innen, neben der bevorstehenden Präsidentschaftswahl, nun auch die Neubesetzung des Postens am Supreme Court.

 

US-Präsident Donald Trump hat vergangenen Samstag die Republikanerin Amy Coney Barrett als Nachfolgerin für den Posten nominiert. Barrett ist 48 Jahre alt, gilt als erzkonservativ, Abtreibungsgegnerin und stellt für die Republikaner auf den ersten Blick die „optimale Kandidatin“ dar. Die Richterin verkörpert demnach so ziemlich das Gegenteil zur liberalen Bader Ginsburg, die sich Zeit ihres Lebens für Feminismus, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit stark gemacht hat. Die Berufung Barretts noch vor der Wahl am 3. November 2020 gilt allerdings als sicher, da die Republikaner im US-Senat über die Mehrheit verfügen.

 

Diese Neubesetzung könnte die amerikanische Politik und Gesellschaft über Jahre hinweg prägen und nachhaltig verändern. Über den Supreme Court, vergangene überraschende Wendungen und das Verhalten des Obersten Gerichtshofs nach der Wahl spricht Prof. Dr. Heike Paul, Direktorin der Bayerischen Amerika-Akademie, mit Barbara Knopf im BR Podcast kulturWelt.

 

 

Über Heike Paul

Prof. Dr. Heike Paul ist seit 2004 Inhaberin des Lehrstuhls für Amerikanistik, insbesondere nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft, an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen und zählt zu den renommiertesten Vertreter*innen der Amerikanistik in Deutschland. Prof. Dr. Heike Paul ist seit 2007 Mitglied des Vorstands der Bayerischen Amerika-Akademie, 2013 wurde sie zur stellvertretenden Direktorin gewählt, im Sommer 2017 zur Direktorin. Prof. Dr. Heike Paul ist Thomas-Mann-Fellow.

 

 

 

Hier finden Sie das Interview zum Nachlesen und Hören.

 

 

 

(Foto: Heike Paul © Heike Paul)