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„Die USA haben eine starke Neigung ihr Land religiös zu überhöhen“

„So help me god“ – Der Eid den Präsident Joe Biden und seine Vizepräsidentin Kamala Harris am Mittwoch, 20. Januar 2021, bei ihrer Vereidigung gesprochen haben, hat Tradition in den Vereinigten Staaten. Die Inauguration wird von einigen gar als religiöse Zeremonie betrachtet.

Aber warum schwören Präsidenten und Vizepräsidenten bei der Vereidigung nicht auf die Verfassung, sondern auf die Bibel? Welche besondere Symbolik steckt hinter den von Biden und Harris verwendeten Bibeln?

 

Prof. Michael Hochgeschwender, BAA-Mitglied, Theologe und Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, spricht im Interview mit dem Deutschlandfunk über die Bedeutung von Religion in den USA, was den Katholizismus in den Vereinigten Staaten vom Katholizismus in Deutschland unterscheidet und wie viel wir davon in Bidens politischer Agenda erleben werden.

 

Hier können Sie das Interview hören (22 Minuten).

 

 

Über Michael Hochgeschwender

Prof. Michael Hochgeschwender ist Theologe und Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte der USA in der Antebellums- und Bürgerkriegsepoche sowie in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem forscht Hochgeschwender zu Frauen- und Geschlechtergeschichte der USA, Geschichte des US-amerikanischen Katholizismus und Westernisierung und Kulturgeschichte des Kalten Krieges.

 

(Michael Hochgeschwender © Michael Hochgeschwender)