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Wie sieht die Zukunft der transatlantischen Beziehungen aus?

Wie wird das Verhältnis zwischen den USA und Europa zukünftig aussehen? Das diskutierte unsere Geschäftsführerin Dr. Meike Zwingenberger gemeinsam mit Referent*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf dem Symposium „Quo Vadis? Die transatlantischen Beziehungen in Gegenwart und Zukunft“, das am Freitag, den 10. Mai 2019, auf Schloss Neuburg stattfand. 

 

Hochkarätige Gäste wie Holger Gottstein, Senior Partner der Boston Consulting Group aus San Francisco, und Philipp Hecker von J.P. Morgan aus New York analysierten die veränderte Welthandelslage und deren Auswirkungen auf das transatlantische Verhältnis. Die Expert*innen versuchten zudem Lösungsansätze zu finden, um Handelsbarrieren zu überwinden und neue Chancen zu kreieren. Gerade aus europäischer Perspektive, so Dr. Zwingenberger, sei es wichtig, dass „die amerikanische Innen- und Außenpolitik zusammengedacht werden“. In ihrem Vortrag zum Thema „In the Heartland. Die amerikanische Demokratie und die Bedeutung transatlantischer Beziehungen“ beleuchtete sie dabei vor allem die Wichtigkeit der sogenannten Fly-Over States, der Staaten in der Mitte der USA, für die amerikanische Politik. Denn eine schwächelnde Demokratie innen hat direkte Auswirkungen auf die Außen- und Wirtschaftspolitik, die das Verhältnis zwischen Europa und den USA stark beeinflusst.

 

Die anschließende Dinner Speech hielt Prof. Dr. Martin Selmayr, Generalsekretär der Europäischen Kommission und Alumnus der Universität Passau. Mit Bezug auf die kommende Europawahl betonte er noch einmal die Wichtigkeit eines geeinten Europas, das nur auf diese Weise eine starke Rolle in der Welthandelspolitik spielen könne.

 

Einen kurzen Rückblick der Veranstaltung finden Sie hier:

https://univideo.uni-passau.de/2019/05/neuburger-gespraechskreis-symposion-2019/

 

Der Neuburger Gesprächskreis wurde 1983 von der Universität Passau und engagierten Firmen gegründet, um die Kooperation zwischen Studierenden, Absolvent*innen, Wissenschaftler*innen und der freien Wirtschaft zu intensivieren und Dialog und Netzwerkbildung zu unterstützen. So organisiert der Verein Symposien mit wechselnden Sprecher*innen zu aktuellen Themen und verschiedene universitäre Veranstaltungen mit dem Ziel, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.

 

Dr. Meike Zwingenberger bedankt sich bei Prof. Dr. Carola Jungwirth, Präsidentin der Universität Passau und 1. Vorsitzende des Neuburger Gesprächskreises, und Dr. Fritz Audebert, Vorstandsvorsitzender der ICUnet.AG und 2. Vorsitzender des Neuburger Gesprächskreises, für die Einladung und die spannende Diskussion.