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„Das Gerede von einem Bürgerkrieg verunklart die Situation“

Der Sturm auf das Kapitol, das Sinnbild der amerikanischen Demokratie, am Mittwoch, 06. Januar 2021, hat die Menschen weltweit verstört. Trump-Anhänger*innen haben sich auf gewaltsame Weise Zugang zum US-amerikanischen Parlament verschafft, in dem gerade der US-Senat und das Repräsentantenhaus tagten, um die Stimmen der Wahlleute zu zertifizieren und Joe Bidens Wahl als 46. US-Präsidenten zu bestätigen.

 

Seither ist die Welt erschüttert: Warum konnten die Personen so leicht ins Gebäude eindringen? Was bedeutet das für die amerikanische Demokratie und welche Schuld trägt der noch amtierende US-Präsident Donald Trump? 

 

Prof. Dr. Volker Depkat, stellvertretender Direktor unserer Bayerischen Amerika-Akademie und Historiker an der Universität Regensburg, erklärt im Interview mit dem Deutschlandfunk, wie dieser Angriff einzuordnen ist, welche tiefen und emotionalen Gräben in der amerikanischen Gesellschaft mittlerweile existieren und warum die Amerikaner*innen dennoch nicht kurz vor einem neuen Bürgerkrieg stehen. Depkat erklärt außerdem, was das Kapitol für die Amerikaner*innen im Hinblick auf ihre Identität bedeutet und wie die beiden großen Parteien, Republikaner und Demokraten, zukünftig weitermachen müssen.

 

 

Hier gelangen Sie zum Deutschlandfunk Interview.

Prof. Dr. Volker Depkat war am Freitag, den 08. Januar 2021, außerdem zu Gast bei den Tagesthemen und sprach mit Ingo Zamperoni über die Ära Trump und die aktuellen Entwicklungen in den USA.


Hier gelangen Sie zum Tagesthemen-Beitrag.

 

 

(Foto: Volker Depkat © Bayerische Amerika-Akademie)