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Herzlichen Glückwunsch! Das sind die Harvard Fellows der BAA

 

Die Bayerische Amerika-Akademie und der Harvard Club München e.V. freuen sich, Christina Hofmann und Luca Messerschmidt die diesjährigen Forschungsstipendien für Sommer/Herbst 2021 zu verleihen.

 

Christina Hofmann und Luca Messerschmidt erhalten jeweils 4.000 Euro für Reise- und Unterbringungskosten und treten ihre Reise nach Harvard an, sobald es die Coronaregulierungen zulassen. Dort erhalten sie Zugang zu verschiedenen Bibliotheken und haben die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch.

 

Die Fellowships sind Kurzzeitstipendien, die Wissenschaftler*Innen für einen Aufenthalt von bis zu 2 Monaten an der Harvard University unterstützen.

 

Wir wünschen Christina Hofmann and Luca Messerschmidt einen erfolgreichen Aufenthalt und viel Glück mit ihren Forschungsprojekten.

 

 

Über Luca Messerschmidt

Luca Messerschmidt ist Doktorand am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Technischen Universität München. Er ist Projektleiter und Mitbegründer des CoronaNet Research Project, der weltgrößten Datenbank zu staatlichen Reaktionen auf COVID19. Außerdem ist er Chefredakteur der Munich Papers in Political Economy.

 

In seiner Dissertation "Marginal Effects of FDI on (Dis-)Satisfaction with Government: Duration, Distance, and Education" untersucht Luca Messerschmidt die politischen und sozio-ökonomischen Folgen von ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in Entwicklungsländern. Seine Forschung konzentriert sich auf lokale Wachstums- und Verteilungseffekte und untersucht dabei insbesondere die Elemente der geographischen Nähe zu und der Dauer seit der getätigten Investition. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher lokaler Wachstums- und Ungleichheitseffekte soll die Dissertation Aufschluss darüber geben, ob und wie FDI-Projekte individuelle Einstellungen gegenüber der Regierung prägen und zu Frustration sowie (Un-)Zufriedenheit mit ebendieser führen können.

 

 

Über Christina Hofmann

Christina Hofmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der Universität Bayreuth und promoviert im Fachbereich Pädagogik. Sie schloss ihr Lehramtsstudium (Englisch, Geschichte) an der Universität Bayreuth 2018 mit dem Ersten Staatsexamen ab und hat einen B.A. in Kultur und Gesellschaft. 2014/15 verbrachte Christina Hofmann ein Auslandssemester an der University of Warwick (UK), wo sie English and Comparative Literature studierte. Ihre erste Publikation Viele Wörter für ‚Schnee‘. Jerome Bruners Lehrplanforschung als eine Ouvertüre interkulturellen Lernens erschien 2019 in der Zeitschrift psychosozial.

 

Christina Hofmann beschäftigt sich in ihrem interdisziplinären Dissertationsprojekt mit einem Kapitel deutsch-amerikanischer Wissenschafts- und Bildungsgeschichte. Unter dem Arbeitstitel "Bruner goes Bielefeld. A Case Study of Trans-Atlantic Curriculum Adaptation in the Education Reform Era" untersucht sie den Transfer des Social Studies Lernprogramms "Man: A Course of Study (MACOS)" in die Bundesrepublik Deutschland.

 

Hier finden Sie mehr Informationen zu den Fellowships der Bayerischen Amerika-Akademie.

 

(Photo: Christina Hofmann and Luca Messerschmidt © Amerikahaus München)