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„Biden muss den Leuten klarmachen, dass er ihre Sorgen ernst nimmt“

Die Inauguration von Joe R. Biden zum 46. Präsidenten der USA war ein „beispielloser Bruch mit der amerikanischen Tradition des friedlichen Machtwechsels“. Sein Amtsvorgänger Donald J. Trump hat sich geweigert, das Wahlergebnis anzuerkennen und der Amtseinführung beizuwohnen. Doch auch ohne die Anwesenheit Trumps wurden Joe Biden und seine Vizepräsidentin Kamala Harris am Mittwoch, 20. Januar 2021, vereidigt. 

 

Wie geht es jetzt weiter in den USA? Was muss die Biden-Harris-Administration unternehmen, um das gespaltene Land wieder zu versöhnen?

 

Prof. Dr. Britta Waldschmidt-Nelson, Historikerin und BAA-Mitglied, spricht im Interview mit ZDF spezial über die Erwartungen an die neue Regierung. Waldschmidt-Nelson erklärt im Gespräch, welche Themen der neue Präsident sofort in Angriff nehmen wird, warum Kamala Harris die verschiedenen Gruppen der USA sehr gut einzubinden vermag und welche Rolle Donald Trump zukünftig in der amerikanischen Politik spielen wird.

 

Hier können Sie das Interview ansehen (8 Minuten).

 

 

Über Britta Waldschmidt-Nelson:

 

 

Britta Waldschmidt-Nelson ist seit 2016 Professorin für die Geschichte des Europäisch-Transatlantischen Kulturraums an der Universität Augsburg. Zuvor war sie fünf Jahre lang als stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Washington, D.C. tätig und von 1994 bis 2011 lehrte sie amerikanische Geschichte an der LMU in München.

Professor Waldschmidt-Nelsons Forschungsschwerpunkte liegen auf transatlantischen Beziehungen, afroamerikanischer Geschichte, Frauengeschichte und Religionsgeschichte. 

 

 

(Britta Waldschmidt-Nelson © Britta Waldschmidt-Nelson)