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"70 Jahre NATO" - Reise nach Brüssel im Rahmen des Schülerwettbewerbs

 

Bericht der FOS/BOS Ingolstadt über ihre Reise nach Brüssel



Das Projekt

 

Anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung der NATO beschlossen die Schüler*innen des bilingualen Wahlpflichtkurses Internationale Politik an einem Schülerwettbewerb des Amerikahauses München teilzunehmen. Ihre Aufgabe war es, ein Projekt zu planen und umzusetzen, welches die Bedeutung der Organisation in der transatlantischen Geschichte und Gegenwart abbildet.

Nachdem Herr Dr. Faltermeier, der Koordinator für bayernweite Projekte und Jugend am Amerikahaus, unsere Schule am 11. Dezember 2018 besuchte, um die Kursteilnehmer in einem Einführungsseminar für die Teilnahme am Wettbewerb inhaltlich weiter vorzubereiten, begannen die konkreten Projektplanungen.

Nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema wurde schließlich im Frühjahr ein zehnminütiges Videoprojekt eingereicht, welches im Stile der Fernsehsendung „Wissen macht Ah!“ aufgebaut war. Dabei wurden zum Beispiel Interviews mit Passanten geführt und ausgewertet sowie mit Hilfe von Legetechnik oder Animationen Filme erstellt, die sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Organisation auseinandersetzten und in die Rahmenhandlung eingebettet wurden.

 

Die Preisverleihung

 

Am 4. April 2019, dem „Geburtstag“ der NATO, durfte die Gruppe schließlich mit einem vom Amerikahaus zur Verfügung gestellten Bus nach München fahren, wo schließlich die einzelnen Projekte in einem feierlichen Rahmen vorgestellt und von einer Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH, des US-Generalkonsulats sowie der US-Botschaft in Berlin bewertet wurden.

Zur großen Freude der anwesenden Kursteilnehmer*innen belegte der Wahlpflichtkurs „Internationale Politik - bili2“ der FOS/BOS Ingolstadt gemeinsam mit einem Augsburger Gymnasium den geteilten ersten Platz und erhielt somit den Hauptgewinn: eine mehrtägige Reise nach Brüssel! 

 

Die Reise nach Brüssel

 

Am Montag, den 3. Juni 2019, ging es nachmittags per Flugzeug los. Nachdem der erste Abend zur freien Verfügung war und uns die Chance bot, das Zentrum der belgischen Hauptstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten und kulinarischer Köstlichkeiten auf eigene Faust zu erkunden, erwartete uns an den folgenden Tagen ein hochkarätiges Programm vollgepackt mit attraktiven Programmpunkten.

So waren wir am Dienstag beim NATO-Hauptquartier eingeladen und durften bei mehreren Briefings mit verschiedenen renommierten Diplomaten über aktuelle Themen der internationalen Politik diskutieren, ein echtes Highlight!

Am Mittwoch schließlich sollten weitere Höhepunkte folgen: So durften wir nach einer unterhaltsamen Stadtführung als erste Schülergruppe überhaupt in die US-amerikanische Gesandtschaft bei der Europäischen Union und dort mit einem hochrangigen Diplomaten über aktuelle politische Themen, wie etwa über das deutsch-amerikanische Verhältnis sprechen.

Daraufhin ging es gleich weiter zur Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union. Dort erhielten wir nicht nur Einblicke in die Arbeit eines in Brüssel tätigen Vertreters des Freistaates, sondern durften als optisches Highlight auch den Gebäudekomplex bewundern, um welchen die bayerische Vertretung wohl von anderen Gesandtschaften beneidet wird.

 

Bei einem vom Amerikahaus gesponserten gemeinsamen Abendessen ließen wir den letzten ganzen Tag ausklingen, bevor es am Donnerstagmorgen wieder mit dem Flugzeug in die Heimat ging.

 
(Dieser Bericht stammt von der FOS/BOS Ingolstadt - vielen Dank!)

 

(Foto: Gruppenfoto FOS/BOS Ingolstadt © Amerikahaus München)