Aktuelle Hinweise für Besucher*innen

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Hinweise zu unseren Corona-Schutzmaßnahmen und informieren Sie sich vor einem Besuch über die aktuell geltende Verordnung.

Seit Dienstag, 09.11.2021, steht die Corona-Ampel auf Rot. Gemäß der fünfzehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) vom 23. November 2021 gilt im Amerikahaus für Besucher*innen ab 12 Jahren die 2G-plus-Regel (geimpft/genesen plus negatives Testergebnis).

Ein Nachweis über das negative Testergebnis muss erbracht werden. Minderjährige Schüler*innen ab 12 Jahren müssen keinen Testnachweis vorlegen, sie gelten während Schulbetrieb als „getestet“. Das Amerikahaus bietet keine Testaufsichtsmöglichkeit oder ein „Vier-Augen-Prinzip“ an.

Während Ihres Besuchs muss eine FFP2-Maske getragen und ein Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen eingehalten werden. Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 16. Geburtstag müssen lediglich eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Bitte verzichten Sie auf einen Besuch, wenn Sie sich krank fühlen oder Erkältungssymptome aufweisen.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis.

Verschiedene Graphic Novels stehen aufgereiht vor einer Holzwand ©Amerikahaus

Graphic Novels

Ganz neu: wir können Ihnen nun eine große Auswahl an Graphic Novels zu den verschiedensten Themen zur Verfügung stellen. Von Native Americans, über US-geschichtliche Themen wie der Kampf um Rechte für Frauen und Afroamerikaner*innen, bis hin zu LGBTQ+ Themen – unsere Graphic Novels und Comics laden Schüler*innen dazu ein, sich einmal auf andere Art und Weise mit diesen wichtigen Themen auseinander zu setzen. 

Für Ihre Klasse stellen wir gerne ein individuelles Programm mit unseren Graphic Novels zusammen. Ob Recherche-Schnitzeljagd oder Workshop zu einem bestimmten Thema, wir finden kreative Wege, wie Ihre Schüler*innen sich mit den Comics beschäftigen können und binden diese in unterrichtsrelevante Themenkomplexe mit ein

Als Lehrkraft beraten wir Sie gerne zu den Vorteilen einer Graphic Novel im Fremdsprachenunterricht. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir helfen weiter!

Schicken Sie uns Ihre Anfrage einfach per Mail an bibliothek@amerikahaus.de und wir erarbeiten mit Ihnen zusammen ein Programm für Ihre Klasse! 

Ab der 7. Klasse

Die Comcis sind auf Englisch, über die Bilder kann sich aber auch mit geringeren Sprachkenntnissen spielerisch an den Text herangewagt werden

Entweder vor Ort im Amerikahaus, oder aber direkt an Ihrer Schule

Individuell, je nach Termin. Circa 1,5 bis 2 Stunden

Kendalls Graphic Novel beschäftigt sich mit wichtigen Frauen, von der Antike bis heute, die mit Worten und Taten wichtige Beiträge für eine geschlechtergerechte Welt geleistet haben. Von Königinnen und Kriegerinnen, zu Freiheitskämpferinnen und Politikerinnen – Amazons, Abolitionists, and Activists zeigt, wie man anhand von spannenden Geschichten von der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft lernen kann. 

Gillmans Graphic Novel folgt Charlie, einer afroamerikanischen Teenagerin, die Teil der LGBTQ+ Community ist und sich plötzlich in einem völlig fremden Umfeld wiederfindet: in einem Backpacking-Camp für christliche Jugendliche, die alle weiß sind. As The Crow Flies vereint wichtige und schwere Themen wie Rassismus und Ausgrenzung und spricht doch in seiner Grundthematik etwas an, was jede*r Schüler*in nachvollziehen kann: sich einem neuen Raum zurechtzufinden, wenn man (noch) nicht dazugehört.

Dieser Graphic Novel erzählt die Geschichte von Mary Cleave und anderen NASA-Astronautinnen, die in den 1980ern die ersten amerikanischen Frauen im Weltraum waren. In einem Arbeitsfeld, das von Männer geprägt ist, setzten sich die Wissenschaftlerinnen trotz des allgegenwärtigen Sexismus durch und durften ins All fliegen. Der Auswahlprozess und die Ausbildung bei der NASA werden hier genauso beschrieben wie die Problematik, dass Frauen in der Wissenschaft bis heute noch unterschätzt werden. 

The Clean Getway folgt dem 11-jährigen Scoob, der auf einem spontanen Roadtrip mit seiner Großmutter viel über die Beziehung zwischen Afroamerikaner*innen und weißen Amerikanier*innen lernt. Seine weiße Großmutter, die in den 1960ern einen dunkelhäutigen Mann geheiratet hat, regt Diskussionen über Rassismus an und bringt Scoob dazu, die Geschichte seiner Familie und seines Landes miteinander in Verbindung zu bringen und die größeren Zusammenhänge wie systemischen Rassismus zu verstehen. 

Gender Queer ist ein autobiographischer Graphic Novel, in dem Maia Kobabe erzählt wie es ist, als nonbinäre und asexuelle Person durchs Leben zu gehen. Von der ersten Liebe, über Coming-outs bis letztendlich zum Finden der eigenen Identität – Kobabe erklärt und diskutiert Konzepte wie gender identity und Asexualität, die für viele Menschen vielleicht eher abstrakt sind, auf sehr anschauliche Art und Weise. 

Go With The Flow begleitet eine Gruppe von vier Freundinnen bei ihrem Kampf, ihre High School davon zu überzeugen, die Bedürfnisse und Rechte von Frauen ernst zu nehmen. Als die Schule zwar neue Ausrüstung für das Footballteam kauft, die Automaten mit Tampons aber leer bleiben, starten die vier jungen Frauen eine Kampagne, mit dem Ziel, kostenlosen Zugang zu Tampons und Binden zu erhalten. Der Graphic Novel spricht viele wichtige Themen, wie die Tabuisierung der Monatsblutung und Mobbing an.

In seiner March-Trilogie erinnert sich der afroamerikanische Bürgerrechtsaktivist und spätere Kongressabgeordnete John Lewis an den Kampf gegen die racial segregation in den 1960er Jahren. Er beschreibt wichtige Stationen in seinem Leben, wie das Treffen mit Martin Luther King Jr. und dem berühmten Protest in Selma 1965, den er anführte. Lewis ist im letzten Jahr verstorben, aber seine Erinnerungen und Taten sind in March für alle Zeiten festgehalten. 

In Ms. Marvel: No Normal, ist Teenagerin Kamala nicht die typische Marvel-Heldin – ihre Eltern sind immigriert und sie ist Muslimin. Als sie plötzlich die Fähigkeit bekommt, ihr Aussehen zu verändern, entscheidet sie sich für ihre Lieblingssuperheldin. Im Laufe der Geschichte lernt sie aber, dass es am besten ist, sie selbst zu sein. Der Comic bespricht Themen wie Identitätsfindung und Ausgrenzung.

In dem autobiographischen Graphic Novel erzählt die transsexuelle Autorin, wie sie nach ihrer Wandlung in ein normales Leben findet. Sie berichtet von den generellen Problemen, die transsexuellen Menschen in der heutigen Gesellschaft begegnen, aber auch von ihren ganz privaten – wie es ist, zu daten, oder wie sie mit Menschen umgeht, die mit ihrer Veränderung nicht zurechtkommen.

Jennifer Walters She-Hulk ist dem bekannten Marvel Superhelden relativ ähnlich. Eigentlich ist sie Anwältin, die sich in diesem Comic selbstständig macht und ihre juristischen Fälle mit Hilfe des grünen Monsters in sich löst. Walters bewegt sich in einem interessanten Zwiespalt zwischen ihrem Beruf als Anwältin und ihrem Hobby, Verbrechern (auf oft nicht gerade legale Art und Weise) das Handwerk zu legen. 

Sarah Martin

Leiterin Recherchezentrum, Programme Schüler*innen und Lehrkräfte

E-Mail

bibliothek@amerikahaus.de

martin@amerikahaus.de

Telefon
089 55 25 37-22

Annika Sophie Wiedemann

Werkstudentin Recherchezentrum, Programme Schüler*innen und Lehrkräfte

E-Mail
bibliothek@amerikahaus.de

wiedemann@amerikahaus.de

Telefon
089 55 25 37-20