Bild: Ausschnitt des Buchcovers von Kultur: Eine neue Geschichte der Welt (Klett-Cotta, 2025), Design von ©Emma Ewbank
Über die Veranstaltung
Bedenken über kulturelle Aneignung haben in den letzten zehn Jahren stark an Bedeutung gewonnen und sind in den USA zu einem regelrechten Kulturkrieg eskaliert, der auch zur Wiederwahl Donald Trumps beigetragen hat. Die Rede von kultureller Aneignung ging ursprünglich von der „woken“ Linken aus, mit dem Ziel, Minderheiten vor Ausbeutung zu schützen. Dies war zwar gut gemeint, stand aber im Widerspruch dazu, wie Kultur tatsächlich funktioniert, nämlich durch ständigen kulturellen Austausch. Gleichzeitig deckt sich die Annahme, dass Kultur das Eigentum von Individuen oder Gruppen ist, mit rechts-nationalistischen Bemühungen, Kulturvielfalt zu unterdrücken.
Durch einen positiven Begriff der kulturellen Aneignung wird der deutsch-amerikanische Literaturwissenschaftler Martin Puchner (Harvard University) versuchen, einen Weg aus dieser Sackgasse aufzuzeigen und dies anschließend im Gespräch mit BAA-Direktorin Kerstin Schmidt (LMU München) diskutieren.
Über Martin Puchner

Johannes Marburg
Martin Puchner, geboren 1969 in Erlangen, ist mehrfach preisgekrönter Autor und Professor für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Harvard University. Er ist Verfasser und Herausgeber von zahlreichen Büchern, die auch ins Deutsche übersetzt wurden. Martin Puchner lebt in Cambridge, Massachusetts. Sein jüngstes Buch Kultur: Eine neue Geschichte der Welt erscheint im April 2025 im Klett-Cotta Verlag und kann im Anschluss an die Veranstaltung erworben werden.
Anmeldung
Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung erfolgt hier: https://eveeno.com/851422375
Veranstalter
Veranstaltungsort
Amerikahaus München
Karolinenplatz 3, 80333, München
Kontakt

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