Lovers‘ Lane, New York City, 1983 © Thomas Hoepker | Magnum Photos

Vernissage der Ausstellung "Thomas Hoepker. My Way, USA"

Freitag, 13. Oktober 2023, 19 Uhr

In der Ausstellung wird in verschiedenen Schwerpunkten das fotografische Werk Thomas Hoepkers und gleichzeitig seine Wahlheimat, die USA, insbesondere New York gewürdigt. Großformatige Farbfotografien zeigen das New York der 1980er-Jahre. Eine Auswahl von Aufnahmen von Hoepkers erstem legendären Roadtrip im Jahr 1963, der ihn für eine Fotoreportage für die Zeitschrift „Kristall“ quer durch die USA führte, offenbart das außerordentliche Talent des damals jungen und aufstrebenden Fotografen.

Während seiner Reise entdeckt Hoepker seine Motive und schafft Bilder, die uns bis heute berühren: präzise beobachtete Alltagssituationen der Menschen, sei es auf der Straße, in Casinos und Bars oder in den Hinterhöfen und Armenvierteln. Dieser intensive und genaue Blick auf ein Land, das von Rassendiskriminierung, Massenkonsum und Spiritualität geprägt ist, markiert den Beginn von Thomas Hoepkers Karriere als Fotojournalist. Ergänzt wird die Ausstellung um weitere bekannte, ikonische Highlights, darunter auch bisher unveröffentlichte Fotografien.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Ablauf:

Grußworte:
Dr. Meike Zwingenberger, Stiftung Bayerisches Amerikahaus
Timothy Liston, US-Generalkonsul

Einführung:
Thomas Gust, Buchkunst Berlin – Galerie | Verlag | Agentur
Christine Kruchen, Dokumentarfilmerin und Ehefrau von Thomas Hoepker

Foto: Lovers Lane, New York City, 1983 © Thomas Hoepker | Magnum Photos

Thomas Hoepker ©Ana Druga

Thomas Hoepker (geb. Höpker) wurde 1936 in München geboren und zählt zu den angesehensten deutschen Fotografen auf internationaler Ebene. Er arbeitete ab 1959 regelmäßig als Auftragsfotograf für Zeitschriften und Buchpublikationen und verschrieb sich dem Fotojournalismus. 1989 wurde er als erster deutscher Fotograf Vollmitglied bei der legendären Agentur MAGNUM, die er von 2003 bis 2007 als Präsident führte. Von Beginn seiner Fotografenkarriere widmete Hoepker sich intensiv der Tradition der sog. „human interest photography“ oder „concerned photography“. Seine einfühlsamen Aufnahmen reflektieren ein sozial engagiertes, humanistisch geprägtes Weltbild. Obwohl er sich oft an politischen Brennpunkten in Kriegs- und Notstandsgebieten befand, ist er kein sensationsheischender Ereignisfotograf. Vielmehr zeichnet seine Fotos ein einfühlsamer und ehrlicher Blick auf seine Motive aus. Bis heute versteht er sich nicht als Künstler, sondern als einfachen „Bilderfabrikanten“ und betont die dokumentarische Qualität seiner Fotografie. Hoepker lebt und arbeitet in New York.

Thomas Hoepkers Fotografien sind von Samstag, 14. Oktober 2023 bis Samstag, 20. Januar 2024, ausgestellt. 

Montag bis Donnerstag 10 - 17 Uhr
Freitag 14 - 20 Uhr
Samstag 10 - 18 Uhr

Die Ausstellung ist sonntags und feiertags geschlossen.

Ausstellungsplakat "Thomas Hoepker. My Way, USA"

Amerikahaus München

Karolinenplatz 3, 80333, München

Dominik Raabe

Leiter Programme Kultur und Politik

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Nina Müller

Mitarbeiterin Programme Kultur und Politik

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