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Mythos JFK: Historiker Dr. Andreas Etges zieht eine kritische Bilanz über Kennedys Amtszeit als US-Präsident.

Eintritt frei.

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The Man for the 60's - John F. Kennedys Tausend Tage

Vortrag / Eintritt frei / Anmeldung erbeten

 

Im Präsidentschaftswahlkampf trat John F. Kennedy als "Man for the 60's" an. Doch inwieweit prägte er die 1960er Jahre tatsächlich? Mit Kennedys Amtsantritt im Januar 1961 verbanden sich große Hoffnungen. Die damit verbundene Aufbruchstimmung ging weit über die USA hinaus.

 

Der Vortrag zieht eine kritische Bilanz von Kennedys Amtszeit, die in einer Hochzeit des Kalten Krieges von schweren außenpolitischen Krisen (Mauerbau, Kubakrise) geprägt war. Zugleich musste Kennedy eine Antwort auf die immer drängendere Frage nach den Bürgerrechten für schwarze Amerikaner geben. Seine Ermordung nach "tausend Tagen" Präsidentschaft im November 1963 verstärkte den Kennedy-Mythos, der mit bis heute fast ungebrochener internationaler Faszination anhält.

Dr. Andreas Etges ist Historiker am Amerika-Institut der LMU München. Er ist einer der führenden Kennedy-Experten, hat eine Kennedy-Biographie beim dtv veröffentlicht, größere Ausstellungen zu Kennedy kuratiert und war Berater für mehrere Fernsehdokumentationen. Gemeinsam mit Konrad Jarausch und Christian Ostermann hat er zuletzt The Cold War: Historiography, Memory, Representation (München: de Gruyter Oldenbourg 2017) herausgegeben.


Veranstalter: Bayerische Amerika-Akademie, Stiftung Bayerisches Amerikahaus

(Foto: Andreas Etges, ©Andreas Etges)