2018-02-19_christoph_von_marschall__c__christoph_von_marschall.jpg
Ausgebucht

Uhr

Christoph von Marschall berichtet über die Konflikte zwischen Präsident Trump, Kongress, Justiz und Medien als Herausforderung und Chance für Europa.

Inside Donald Trump‘s Washington

Vortrag

 

Wer in Washington lebt, nimmt Donald Trumps Präsidentschaft anders wahr als aus der deutschen Zuschauerperspektive: als permanenten Kampf zwischen Weißem Haus, Kongress, Justizwesen und Gesellschaft. Seine politischen Manöver und Tweets lösen auch in den USA Empörung aus. Aber die "Checks and Balances" funktionieren. Der Kongress und die Gerichte setzen ihm Grenzen. Die Medien durchleuchten furchtlos das Regierungshandeln.

Ein vorzeitiges Amtsende durch Impeachment ist wenig wahrscheinlich. Er kann zudem einige Erfolge vorweisen, von der Wirtschaftsentwicklung über die Steuerreform bis zur Ernennung konservativer Richter. Trump bleibt im Amt und wird die USA für längere Zeit prägen. Deutschland und Europa sollten sich darauf einstellen und eine strategische Antwort finden, wie sie ihre Interessen verteidigen.


Dr. Christoph von Marschall arbeitete von 2005 bis 2013 als USA- und White-House-Korrespondent, hat damals Barack Obama und 2016 Donald Trump im Wahlkampf begleitet. Von Marschall ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des in Berlin erscheinenden Tagesspiegel und derzeit Helmut Schmidt Fellow der ZEIT-Stiftung und des German Marshall Fund of the United States.


Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus, Petra-Kelly-Stiftung


(Foto: Christoph von Marschall, ©Christoph von Marschall)

Bitte beachten Sie, dass bei unseren Veranstaltungen fotografiert und/oder gefilmt und ausgewähltes Bildmaterial im Internet, in der Presse oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird.