2018-07-13_is_it_really_getting_on_his_nerves_-fragezeichen-__c__charles_dana_gibson__library_of_congress.tif

Uhr

Diese Ausstellung wurde von Studierenden der LMU konzipiert und kuratiert. Sie zeigt, wie populäre Bildmedien in den USA die Ereignisse des Ersten Weltkrieges dokumentierten, interpretierten und beeinflussten.

 

Eintritt frei.

Bilderfronten - Die USA im Ersten Weltkrieg

Vernissage / Eintritt frei

 

Der Erste Weltkrieg gilt in den USA oft als „vergessener Krieg", obgleich er, wie in Europa, die Gesellschaft grundlegend formte. Die amerikanische Bevölkerung erlebte den Krieg jedoch in vielerlei Hinsicht anders als ihre europäischen Zeitgenossen, was sich nicht zuletzt auch in der Erinnerungskultur auf beiden Seiten des Atlantiks widerspiegelt. Weniger die Erfahrung an der Front steht im Mittelpunkt, als vielmehr die Auseinandersetzung mit (und in) der eigenen Gesellschaft auf dem Weg in die Moderne und zu einer neuen Rolle in der Welt. Als die USA 1917 in den Krieg eintraten, engagierten sie sich zum ersten Mal militärisch in Europa. Präsident Woodrow Wilson argumentierte, nur eine demokratisierte Welt könne dauerhaft friedvoll und sicher sein und, wenn nötig, müsse Amerika dafür kämpfen. Das gesamte 20. Jahrhundert hindurch – und noch darüber hinaus – sollten sich die USA in ihrer Geopolitik dieser Logik bedienen.

 

Die Ausstellung zeigt, wie populäre Bildmedien in den USA die Ereignisse des Ersten Weltkriegs dokumentierten, interpretierten und beeinflussten. In diese Epoche fiel auch die erste Blütezeit neuer Techniken von Farbdruck bis Film, die nicht nur Bilderfluten, sondern auch Bilderfronten schufen. Propagandaposter mobilisierten, Karikaturen kritisierten und kommentierten, bewegte Bilder faszinierten.

 

Nicht zuletzt fordert uns der Blick auf diese Bilderfronten heraus über das Potential visueller Macht nachzudenken – auch 100 Jahre später in Zeiten von Memes und Instagram.

 

Konzipiert und kuratiert wird die Ausstellung von Studierenden der Ludwig-Maximilians-Universität im Rahmen einer Kooperation des Historischen Seminars und des Amerika-Instituts mit Unterstützung der Bayerischen Amerika-Akademie und der Library of Congress in Washington, D.C.

 

Wir bieten Führungen für Schulklassen an. Bitte melden Sie Ihre Klasse frühzeitig unter reservierung@amerikahaus.de an.

 

Begrüßung: Dr. Meike Zwingenberger, Stiftung Bayerisches Amerikahaus

 

Einführung: Dr. Charlotte Lerg, Amerika-Institut, LMU München

                      Max Buschmann, Historicum, LMU München


Veranstalter: Amerika-Institut der LMU, Historisches Seminar der LMU, Stiftung Bayerisches Amerikahaus

 

Mit freundlicher Unterstützung von Bayerischer Amerika-Akademie, Amerikahaus Verein, US-Generalkonsulat München, Lehre@LMU, Library of Congress

 

(Picture: ©Charles Dana Gibson, Library of Congress)

Bitte beachten Sie, dass bei unseren Veranstaltungen fotografiert und/oder gefilmt und ausgewähltes Bildmaterial im Internet, in der Presse oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird.