Das Amerikahaus-Gebäude

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Das denkmalgeschützte Gebäude am Karolinenplatz wurde als Symbol für die demokratische Wiedergeburt in München errichtet und steht für die transatlantische Freundschaft. Es ist beispielhaft für die Architektur der Nachkriegsmoderne, für welche offene und transparente Gebäude typisch sind – ganz im Sinne der Demokratisierung Deutschlands. Zudem passt es sich seinem Umfeld an, indem es sich an der klassizistschen Bauweise am Karolinenplatz orientiert.

Es handelt sich um einen freistehenden, viergeschossigen Baublock über quadratischem Grundriss, mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel über kreisförmigem Lichthof, der alle Geschosse durchzieht. Das Erdgeschoss ist mit Kelheimer Muschelkalk verkleidet, die Fenster des ersten Obergeschosses sind durch eine ädikula-artige Rahmung betont. Zur Gartenseite hin befindet sich ein niedriger Bau, in dem sich der Theatersaal befindet.
(Architekten: Karl Fischer und Franz Simm, 1955-57)


Anfang 2016 begann die Generalsanierung des Amerikahauses.