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Ausstellungen

Ausstellungsdauer: 15. Januar bis 12. März 2010
Embodiment - A Portrait of Queer Life in America
Photography by Molly Landreth; Video by Amelia Tovey
Die Ausstellung „Embodiment: A Portrait of Queer Life in America“ ist am 24.2. nur bis 15:00 Uhr zugänglich. Wir danken für Ihr Verständnis.

„Queer“: anders sein, seltsam, schräg, quer zur Norm. Der Begriff wird von amerikanischen Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen benutzt, um die eigenen Liebes- und Lebensweisen zu beschreiben. Früher ein Schimpfwort, ist er längst zu einem Begriff der Selbstidentifikation geworden.

Die Ausstellung „Embodiment: A Portrait of Queer Life in America“ zeigt Fotoarbeiten der jungen amerikanischen Fotokünstlerin Molly Landreth. Die Werke sind Teil eines größeren Projekts, das sich als Dokumentation und Reise durch eine dynamische, wandlungsfreudige und häufig widersprüchliche Gesellschaft begreift. Bewusst geht Landreth in urbane Zentren und ländliche Gebiete, um ein möglichst breites Spektrum von gelebter „queer identity“ zu erfassen.

Molly Landreths Porträts sind sorgfältig durchdachte fotografische Inszenierungen. Sie sind mal zart und zurückhaltend, mal verspielt, mal provozierend – immer jedoch einfühlsam. Sie sind mehr Erzählung als Dokumentation, entspannen Geschichten über Liebe, über Selbstdarstellung und über den Prozess des Wandelns und Werdens. Sie vermitteln durch kleine Gesten, durch eine Berührung oder einen Blick die empfindliche Anatomie von Identität, von menschlichen Beziehungen und Familie.

Die fotografischen Porträts werden ergänzt durch Arbeiten der australischen Videokünstlerin Amelia Tovey. Tovey begleitet Molly Landreth und dokumentiert das Projekt „Embodiment“.

Mit freundlicher Unterstützung des Amerika Haus Vereins und des US-Generalkonsulats München

Veranstalter: B.A.Z. Amerika Haus


Ausstellungsdauer: 22. Januar bis 5. März 2010
Der Kampf um die Bürgerrechte
Afroamerikanische GIs und Deutschland

Das größte US-Truppenkontingent außerhalb der Vereinigten Staaten nach dem zweiten Weltkrieg war in Deutschland stationiert. Insgesamt haben fast 20 Millionen US-Staatsbürger als Soldaten, Zivilangestellte oder Familienangehörige hier gelebt. Zwei bis drei Millionen davon waren afroamerikanischer Abstammung. Die Zeit in Deutschland, wie sich der ehemalige US-Außenminister Colin Powell erinnert, brachte gerade für Afroamerikaner aus den Südstaaten „einen Atemzug der Freiheit“. Diese Erfahrung bestärkte viele, sich nach ihrer Rückkehr in die USA dem Kampf um schwarze Gleichberechtigung anzuschließen.

Ihre Geschichte in Deutschland ist Thema dieser Ausstellung. Sie ist ein Resultat eines langjährigen deutsch-amerikanischen Forschungsprojekts am Deutschen Historischen Institut, Washington, D.C., kuratiert von Prof. Maria Höhn und Dr. Martin Klimke. Das Projekt wurde von der NAACP mit dem Julius E. Williams Distinguished Community Service Award ausgezeichnet.

Webseite zum Forschungsprojekt "The Civil Rights Struggle, African-American GIs, and Germany"

Veranstalter: B.A.Z. Amerika Haus, Deutsches Historisches Institut Washington, Vassar College, Heidelberg Center for American Studies


Ausstellungsdauer: 26. März bis 28. Mai 2010
A-wop-bop-a-loo-bop a-lop-bam-boo
Sechs Dekaden Rock ’n’ Roll

© Sante D’Orazio
Der Urknall des Rock ’n’ Roll hat ein Datum: Am 12. April 1954 wird Bill Haleys „Rock around the clock” in schwarzes Vinyl gepresst. Das Beben, das daraufhin weltweit in Musikindustrie und Establishment einsetzte, wirkt bis heute. Von Memphis und Graceland bis zum Walk on the Wild Side, zwischen Gigs von Garagenbands und Konzerten in riesigen Rockarenen liegen bald sechs Jahrzehnte unsterblicher Gitarrensoli und zertrümmerter Hotelzimmer. Dazwischen die Protagonisten: Die Rockstars. Im Schweinwerferlicht, im Tourbus und Backstage.

„It’s only rock’n’ roll, but I like it”. Mick Jagger

Rock’n’ Roll ist mehr als nur Musik. Er ist der Soundtrack zum Leben ganzer Generationen. Die Ausstellung zeigt Fotografien und Memorabilien aus sechs Dekaden Rock ’n’ Roll, darunter Fotoarbeiten von Sante D’Orazio, Jill Furmanovsky, Lynn Goldsmith, Bob Gruen, Michael Heeg, Elliott Landy, Gered Mankowitz, Jürgen Olczyk, Rankin, Mick Rock, Amalie Rothschild, Mark Seliger, Rainer Schwanke, Baron Wolman und vielen anderen.

Präsentiert von: Westin Grand Arabellapark, Hess Collection UPS
Medienpartner: Rolling Stone, GQ, Photo International, Musikexpress, Welt am Sonntag

Veranstalter: Mark Robinow Artist Representation in Zusammenarbeit mit Sammlung Herbert Hauke München, B.A.Z. Amerika Haus