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Der Revolutionär Che Guevara - Mythos und Realität

 

In unserer Abendveranstaltung anlässlich des 50. Todestages von Ernesto „Che“ Guevara boten Dr. Robert Lessmann sowie Prof. Dr. Ursula Prutsch neue Einblicke sowohl in das Leben des Revolutionärs sowie in die Mythenbildung, die den Argentinier tief im kollektiven Gedächtnis verschiedenster Gesellschaften verankert.

 

So erläuterte Prutsch die Entwicklung der Legende Ches in den USA von einer Identifikationsfigur in der studentischen Bewegung der späten 60er hin zu einem Symbol der Popkultur, dessen politischen Botschaften immer weniger präsent wurden.

 

Gleichzeitig blieb Guevara die zentrale Figur der Unabhängigkeit im globalen Süden, besonders in Lateinamerika. Dabei arbeitete Che Guevara selbst stark an der Entwicklung seines Images mit, wie Robert Lessmann zeigte.

 

Vielen Dank an die beiden Sprecher für eine spannende und informative Rückblende auf das Leben und den Mythos von Ernesto Guevara.

 

(Bild: Prof. Dr. Ursula Prutsch und Dr. Robert Lessmann, ©Amerikahaus München)